Was mich dazu bewog…

..zwei weitere Tage in Big Bear zu bleiben: ununterbrochener Regen, Minusgrade in der Nacht, ein eigener Schlafplatz in einem Motel for free (also nix bezahlen), eine Aussicht auf ein Baumhaus, eine anhaltende Lungenentzündung (meine Luftlappen funktionieren Picobello) von Mike (Trailname Harry Potthead) und vielleicht ein klitzekleines bisschen Bequemlichkeit.

Huhn oder Ei? Was war zuerst da? Baum oder Haus?

Unser kleines 4-Mann-(bzw. Frau)-Grüppchen bestehend aus den zwei Ösis Mike (HP), Steve (Safari), der Südafrikanerin Ivette (next Level) und dem zukünftigen Berliner Bürgermeister Robert (das bin icke, wa?) ist damit auf 3 Mann dezimiert.

2 Tage vor Big Bear

Ich habe gerade meinen Resupply gemacht. Das bedeutet so ungefähr: Wiederauffüllen der Speisekammer.

Feinstes Junkfood

Und ich ernähre mich noch verhältnismäßig gut. Das sieht erstmal befremdlich aus. Sollte aber für fünf bis sieben Tage ausreichen – zumindest wenn ich nicht völlig ausbrennen will. Der Kalorienbedarf ist echt immens. Umgerechnet knapp 60€ hat mich der Einkauf gekostet.

Wenn mich einen die nicht fern zurückliegende Vergangenheit lehrte, dann das der Körper anfängt, sich selbst zu fressen und dir das noch nicht mal wirklich spürbare Energie gibt.

Ob ich abgenommen habe? Ja, spürbar! Vor allen Viszerales Fett, also Geschlabber um die Eingeweide. Fakt ist: Wenn etwas in Bewegung gebracht werden will, muss dazu immer etwas verbrannt werden. Und manchmal auch nur weil es kalt ist. Energieerhaltungssatz. Schulwissen, das niemand braucht ?.

Burger, Burritos und Pizza kannst du schon nach einem Tag nicht mehr sehen, auch wenn du vier Tage in der Wildnis danach wieder betteln würdest. Dacht ich mir: koche ich mal heute für die armen Österreicher (der eine hat eine goldene, der andere eine schwarze Bankkarte – die Farbe deiner Bankkarte sagt aber schon lange mehr nichts über deine finanzielle Situation aus) was ganz was Feines. Es gibt Huhn, Reis und Sprossen.

Unsere voll ausgestattete Küchenzeile bestehend aus Waschbecken und Mikrowelle

Eeeeeevuala: Feinste Kochkunst.

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Arved
3 years ago

Et voilà. Der Bürgermeister kann mit Taschenmesser und Mikrowelle kochen. Nice.

Ihr seid jetzt so 100 Meilen vor Los Angeles, ja?

Balls
Balls
3 years ago

Hat dein Körper dir denn auch deine hart Antrainierten Muskeln schon weggefressen?

Grüsse aus der Weltstadt Schepandau ;p

Robert
Robert
3 years ago
Reply to  Balls

Fast nigx mehr übrig..

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